Ich schreibe das hier ohne Bezahlung.
Das muss ich vorweg sagen.
Ich bin 56 Jahre alt und arbeite seit 22 Jahren im Einzelhandel.
Acht Stunden täglich auf den Beinen, auf Betonböden, die mit dünnem Teppich überdeckt sind, als würde das irgendetwas ändern.
Wie auch immer.
Seit drei Jahren habe ich Plantarfasziitis.
Und ich will Ihnen erzählen, was ich in diesen drei Jahren erlebt habe, weil ich glaube, dass Sie sich darin wiedererkennen werden.
Der erste Schritt morgens aus dem Bett fühlt sich an, als würde jemand einen heißen Nagel in meine Ferse drücken.
Ich halte mich am Nachttisch fest, stehe auf und humpele ins Bad.
Jeden Tag.
Seit Jahren.
Mein Mann schaut nicht mehr hin.
Er hat es drei Jahre lang jeden Morgen gesehen und irgendwann aufgehört zu fragen, ob es besser geworden ist.
Weil er die Antwort sowieso schon kennt.
Ich habe alles gemacht, was man mir gesagt hat.
Wirklich alles.
Einlagen vom Orthopäden, maßgefertigt, 550 Euro.
Die erste Anpassung hat nichts gebracht, also nochmal hin, nochmal anpassen, nochmal 80 Euro.
Danach fühlte es sich an, wie auf kleinen Bergen zu laufen.
Nach vier Monaten waren sie so platt wie die billigen aus dem Internet und der Schmerz war exakt derselbe wie am ersten Tag.
Kortison-Spritzen, drei Stück in anderthalb Jahren.
Die erste hat zwei Wochen lang geholfen.
Die zweite zehn Tage.
Die dritte vielleicht eine Woche.
Und dann lese ich zufällig im Internet und vielleicht lesen Sie das hier sogar gerade zum ersten Mal, dass Kortison das Fasziengewebe langfristig immer weiter abbaut.
Heißt, dass es nur schlimmer wird.
Ich habe also dreimal dafür bezahlt, dass es eigentlich immer schlechter wird.
Danke.
Physiotherapie, zweimal die Woche, fünf Monate lang.
Meine Therapeutin war wirklich nett und es hat auch geholfen.
Aber nur solange ich hingegangen bin.
Zwei Wochen nach der letzten Sitzung war alles beim Alten.
Als hätte ich nie angefangen.
Stoßwellentherapie, drei Sitzungen, aus eigener Tasche bezahlt, weil die Krankenkasse nicht mehr wollte.
Schmerzhaft und am Ende genauso gut wie nichts.
Ibuprofen.
Jeden Morgen zwei, bevor ich das Haus verlasse.
Seit über einem Jahr.
Mein Magen dankt mir aber wirklich nicht dafür.
Und mein Arzt?
Beim letzten Termin hat er mich angeschaut und gesagt:
„Frau Hoffmann, das gehört in Ihrem Alter dazu.
Aber wir können die Symptome weiter inne halten."
Ich bin 56.
Nicht 86.
Und „Symptome inne halten" heißt übersetzt:
Wir haben aufgegeben, sagen es Ihnen aber nicht ins Gesicht.
Danach habe ich aufgehört zu suchen.
Nicht weil ich den Schmerz akzeptiert habe.
Sondern weil ich keine Kraft mehr hatte, noch einmal enttäuscht zu werden.
Kennen Sie das?
Diese Müdigkeit, die nichts mit Schlaf zu tun hat?
Und dann, vor ungefähr fünf Wochen, hat mir meine Schwester einen Artikel geschickt.
Ich hätte ihn fast nicht geöffnet.
Weil ich inzwischen alles ignoriere, was mit Füßen zu tun hat.
Meine Schwester weiß das.
Deshalb hat sie nicht geschrieben „schau mal das hilft bestimmt" sondern nur „lies das einfach, du wirst verstehen warum nichts funktioniert hat."
Dieser eine Satz hat mich dazu gebracht, es zu öffnen.
Der Artikel war geschrieben von einer Fußmedizinerin aus Hamburg, über 15 Jahre Erfahrung, zusammen mit einem Sportmediziner aus Berlin.
Und was darin stand, hat mir zum ersten Mal seit drei Jahren wirklich erklärt was in meinem Fuß passiert.
Dass Plantarfasziitis sich nach sechs bis acht Wochen verändert.
Dass die Entzündung aufhört und eine Degeneration beginnt.
Dass ab diesem Moment jede Einlage, jede Spritze, jeder Entzündungshemmer ein Problem behandelt, das gar nicht mehr existiert.
Und dass es eine japanische Technik gibt, die seit Jahrhunderten genau dort ansetzt, wo unsere Behandlungen blind sind.
Ich habe den Artikel an einem Abend dreimal gelesen.
Beim dritten Mal habe ich geweint.
Weil ich zum ersten Mal verstanden habe, warum drei Jahre lang nichts geholfen hat.
Und weil mir das niemand vorher gesagt hat.
Kein Arzt.
Kein Orthopäde.
Niemand.
Ob es mir geholfen hat?
Ja.
Aber das können Sie selbst nachlesen.
Falls Sie wie ich drei Jahre oder länger behandelt werden und nichts dauerhaft hilft.
Falls Sie aufgehört haben zu suchen.
Falls Ihnen jemand gesagt hat, Sie müssen damit leben.
Lesen Sie den Artikel.
Er ist kostenlos.
Er erklärt alles.
Und dann entscheiden Sie selbst, was Sie glauben und was nicht mehr.
Hier ist der Artikel:
https://omnia-shop.eu/pages/hrtmnnfldr?_ab=0&key=1784685892467
Eine 56-Jährige die endlich verstanden hat, warum es immer zurückkam.